Da hat der frische Wind ordentlich Staub aufgewirbelt mit einem Sujet, das dies nicht unbedingt erwarten ließ.
Ok, dass im hintersten Winkerl irgendwer glaubt, sich über irgendwas aufzuregen zu müssen, daran haben wir uns ja schon gewöhnt (für jeden gebrochenen Zehen- nagel werden ja mittlerweile Rechtsanwälte bemüht). Aber dass eine schöne Dame mit gesunden Haaren für solche Aufregung sorgt, hat uns selbst böse überrascht.
Zum einen hat sich der Werberat mit dem Sujet befassen müssen
(hier geht's zur Beschwerde und zur Entscheidung). Zum Anderen hat sich diestandard freiwillig damit befasst, der Kampagne eine »Zitrone« verliehen und unserem Kunden und uns zu höhrerer Werbewirkung verholfen.
Wir können dem nur entgegnen: Wenn wir Scherze machen (was ja selten genug vorkommt), dann nur mit jemandem, den wir in Augenhöhe wahrnehmen – was auch für Frauen gilt. Und: zum Nachdenken anzuregen ist per se noch nicht diskriminierend. Wie gehts dann erst einem Unterwäscheproduzenten?